Informationen zur Zahnrettungsbox

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Bei einem ausgeschlagenen Zahn müssen unbedingt die empfindlichen Zellen auf der Wurzelhaut erhalten bleiben. Bei einer falschen Lagerung sterben diese wichtigen Zellen innerhalb kürzester Zeit ab. In der Zahnrettungsbox (kleines Fläschchen) befindet sich eine spezielle Zellnährlösung, die den Erhalt dieser Zellen bis zu 48 Stunden gewährleistet.

Dies ist die primäre Aufgabe der Zahnrettungsbox und somit die beste Grundlage für eine mögliche Replantation und dauerhafte Einheilung. Aber auch Zahnbruchstücke können dort eingelagert werden. Zahnrettungsboxen haben ab dem Tag der Produktion eine Haltbarkeit von drei Jahren. Die Lagerungstemperatur liegt bei mind. 4°C und max. 25°C.

Gibt es vergleichbare Alternativen zur Zahnrettungsbox?

Bei einem vollständig ausgeschlagenen Zahn ist es von entscheidender Bedeutung, dass die Zellen auf der Wurzelhaut in möglichst großer Zahl über einen längeren Zeitraum, konkret bis zur zahnärztlichen Erstversorgung, vital erhalten bleiben. In der nachstehenden Skizze sehen Sie den Erhalt der Zellkulturen in verschiedenen Medien. Während sich in der Zahnrettungsbox die Zellen nach Einlagerung stabilisieren, fällt in anderen Medien der Anteil dieser, für die Einheilung nötiger Zellen, rapide ab. Auch die ab und zu diskutierten Varianten Milch oder isotone Kochsalzlösung sind keine wirklichen Alternativen zur Zellnährlösung in der Zahnrettungsbox.

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Abb.: Zellkultur. Anteil vitaler Zellen, bezogen auf Ausgangswert =100%), in Abhängigkeit von Lagerungsmedium und Lagerungsdauer. Zunehmende Zellzahl bei Lagerung im Nährmedium, in allen anderen Medien teils dramatisch abnehmende Zahl vitaler Zellen. Schlechteste Ergebnisse für isotone Kochsalzlösung. Nach Pongsiri et al. 21

Wo erhält man die Zahnrettungsboxen?

Die Zahnrettungsboxen sind grundsätzlich in allen Apotheken in Deutschland, einigen Zahnarztpraxen und online-Shops erhältlich.

Kostenfreier Versand von Zahnrettungsboxen nach Zahnunfällen durch Knieper Projektmanagement

Die in einigen Bundesländern im Rahmen des Zahnrettungskonzepts mit wissenschaftlicher Begleitung versorgten Einrichtungen, erhalten nach einem Zahnunfall kostenfrei eine neue Zahnrettungsbox.

Ihr Ansprechpartner

Jörg Knieper

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